Erfahrungen anderer Kunden mit einen Dreirad für Erwachsene

- - - - - Wie ist das mit dem Bestellen und der Garantie? - - - - - Ich möchte vorher Probe fahren!- - - - - Ich habe technische Fragen! - - - - - Ich suche ein preiswertes Dreirad! - - - - - Ich suche ein deutsches Produkt mit hohen Qualitätsansprüchen! - - - - - Ich suche ein Dreirad mit Elektromotor! - - - - - Ich bin sehr schwer! - - - - - Ich bin sehr groß! - - - - - Ich bin sehr klein! - - - - - Ich will sofort 50 Euro verdienen! - - - - - Ich will in Raten bezahlen! - - - - -
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mit Bandscheibenvorfall wieder Fahrrad fahren

Vor ca 5 Jahren wurde mir durch einen doppelten Bandscheibenvorfall die Beweglichkeit genommen. Bedingt durch meine Unbeweglichkeit fühlte ich mich sehr stark eingeschränkt, konnte auch zu Fuß, bis zum heutigen Tagen keine Strecken zurücklegen!Ich wollte daraufhin unbedingt wieder ein Fahrrad um Strecken oder Distanzen überwinden zu können, weil dies halt zu Fuß nicht mehr ging, also gingen mein Mann und ich in ein Fahrradhaus, indem ich feststellen musste dass ich gar nicht mehr in der Lage bin auf und abzusitzen wie es bei einem Zweirad sein muss, und ---- ich hatte große Angst umzufallen oder abzustürzen, denn da ich sehr klein bin komme ich bei keinem Fahrrad sitzend mit den Füßen auf den Boden- ich ging ziemlich deprimiert und ohne Fahrrad wieder nach Hause!

Mein Mann setzte sich daraufhin an den Computer und machte sich schlau wie er mir helfen könnte, weil ich so gerne wieder Fahrrad fahren wollte, und er fand einen netten "Laden" in dem er gut informiert wurde, und dort kaufte er mir ein Dreirad!

Ich fiel aus allen Wolken, sollte ich mit 50 Jahren auf einem Dreirad rumdüsen? Zuerst habe ich es abends im dunkeln ausprobiert war ein ganz anderes Fahrgefühl, und als es sich vorwärts bewegte fühlte ich mich ganz sicher, und -----frei!

Es ist am Anfang ein Spießrutenlauf gewesen, weil ich alle zwei Meter anhalten musste, weil irgendjemand fragte, O Gott Frau F. was ist denn geschehen, aber das legte sich nach ein paar Wochen, und jetzt gehöre ich einfach zum Straßenbild dazu!

Aber das allerbeste an meinem Dreirad ist, der riesengroße Korb hinter mir, ich kann wieder ohne Gepäckträger (Mann oder Sohn) einkaufen!

Man muss sich ganz besonders daran gewöhnen dass man sich nicht in Kurven legen kann, und dass man einen großen Wendekreis hat, aber das hat man schnell drauf.

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Doch kein Rentnerdreirad!

Mit dem Dreirad habe ich eine wirklich gute Alternative zum Fahrrad gefunden.

Die Probefahrt habe ich gut "überstanden" und war jetzt richtig gespannt - schaffst Du das zuhause auch?

Also am nächsten Tag habe ich auf einem Parkplatz nochmals geübt, aber nach der fünften Runde ging es dann auf die Straße.

Es hat funktioniert und tut es noch immer.

Ich erledige meine Einkäufe ab jetzt mit dem Rad und künftig werden sicher noch einige Ausflüge folgen; ich habe jetzt schon Straßen und Wege entdeckt, die mir vorher gar nicht bekannt waren.

Dieses Dreirad (obwohl es den "schönen" Spitznamen Rentnerfahrrad hat), ist nicht nur für rüstige Rentner bestimmt.
Wer sich mit einem Fahrrad nicht problemlos bewegen kann für den ist das Dreirad eine sichere Alternative.

B. Dietz (Obertshausen)

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Fahrradausflüge auf Usedom!

Heute möchte ich Ihnen über meine Erfahrung mit meinem Dreirad berichten. Ich bin 64Jahre alt und habe es immer bedauert, dass ich nicht, wie andere Leute radfahren konnte.

Ich wohne in Wolgast. Eine Stadt, die das Tor zur Insel Usedom ist. Die ganze Insel hat herrliche Radwege, die in die entlegensten Teile von Usedom führen. Seitdem ich das Dreirad habe, habe ich schon Ecken gesehen, die ich sonst nicht erreicht hätte, obwohl ich schon immer hier wohne.

Das Dreirad habe ich mir im vorigem Jahr bei Ihnen gekauft. Zuerst war ich sehr skeptisch, ob ich es überhaupt fahren kann. Ich hatte Lenkschwierigkeiten, die aber nach ein paar Übungsstunden behoben waren. Als ich das erste Mal durch die Stadt fuhr, wurde ich bestaunt und viele Bekannte gratulierten mir zu meiner Errungenschaft. Auch wurde ich immer wieder gefragt, wo ich es her hätte.

Im Sommer habe ich mit meiner Familie und Freunden wunderschöne Fahrradausflüge unternommen. Einer erstreckte sich sogar über 34km. Ich konnte mit meinem Dreirad gut mithalten, obwohl ich bei den ersten Touren einen ordentlichen Muskelkater hatte. Durch den Erwerb des Dreirades lassen wir öfter unser Auto stehen. Wir genießen die Natur noch intensiver und meine Lebensqualität hat sich dadurch verbessert. Ich kann jedem Nichtradfahrer empfehlen, den Mut zu haben, sich ein Dreirad zu kaufen.

Mit freundlichen Grüssen S. U.

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Meine Dreiradgeschichte

Als Kleinkind hatte ich früher ein Dreirad. Heute mit fast 88 Jahren bedingt durch meine „Alterssteifigkeit“ fahre ich wieder Dreirad.

Nachdem ich mich über Internet über die verschiedenen Arten von Erwachsenendreirädern informiert hatte, habe ich ein „Frontdreirad“ mit Elektrounterstützung bestellt. (Modell Primo von Pfiff).

Nach anfangs großen Schwierigkeiten (es ist ein ganz anderes Fahrverhalten gegenüber einem Zweirad) bin ich heute froh, es zu haben. Die ganzen Einkäufe erledige ich mit meinem Dreirad und fahre bei gutem Wetter täglich 15-30 km durch die Natur. Bei Gegenwind und Steigungen mit elektrischer Unterstützung.

Ich bin mit meinem Dreirad seitdem erheblich beweglicher geworden.

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Dreiradfahren mit Hund

Hallo,

ich fand diese Räder immer schon spaßig und entschied mich vor einigen Wochen mir nun endlich eins zu bestellen. Dass die Räder ein anderes Fahrverhalten haben, hätte mich beinahe wieder von meinem Vorhaben abgebracht, bis ich Ihre Hompage entdeckte mit der Dreirad-Fahrschule. Ich habe die Zeilen immer und immer wieder gelesen und verinnerlicht, bis ich eine erste Probefahrt bei einem Händler machte. Passend zu Ostern 2011 habe ich das Rad bekommen und bin zunächst im Gartengrundstück den Weg rauf- und runtergefahren, auch mal durch Kies oder über Wiese, bis ich mich an das Fahrverhalten gewöhnt hatte. Dann konnte ich es auch kaum noch aushalten und bin raus auf den Fahrradweg. Ich merkte, dass ich das Rad erstaunlich schnell im Griff hatte und habe schon am 3. Tag meinen Greyhound mitgenommen, dafür habe ich es eigentlich gekauft. Denn man kann mit dem Dreirad ganz ganz langsam, dem Hund angepaßt fahren und sich total auf ihn einstellen weil man sich nicht ums Balancieren kümmern muß oder einfach anhalten und stehen
bleiben wenn die Situation es erfordert. Die 3 Gänge sind dafür vollkommen ausreichend. In dem Riesenkorb steht eine Thermotasche mit Wasser und Lekkerlies. So macht's uns beiden Superspaß. - Das Rad ist
sogar klappbar und läßt sich im Auto mitnehmen. Ich möchte es nicht mehr missen.

Adelheid B.,
Mömlingen

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Dreiradfahren in Holland

Geboren bin ich als Don Kosakin in Sibirien, aufgewachsen in Alma Ata (Kasachstan), So(t)chi (Schwarzmeer) und Engels (Wolga). Einzig in Sibirien, so die Erinnerung meiner Mutter, war meine Familie im Besitz eines Kleinkinder-Dreirades; - danach war an ein richtiges Fahrrad für meine Familie nicht zu denken.

Heute weiß ich, dass die meisten Menschen in Russland kein Fahrrad besitzen, resp. besessen haben. Bis auf wenige Einsatzgebiete (z.B. in Dörfern) war und ist die Benutzung von Fahrrädern in diesem großen Land unüblich und mithin auch lebensgefährlich, weil die ohnehin extrem rabiat fahrenden Autobesitzer keinerlei Erfahrung und Gefühl für fahrradfahrende Mitmenschen haben.

Insofern verwundert es nicht, dass viele Migranten aus Russland heute hier in Deutschland schlicht kein Fahrrad fahren können und dieser deutschen, radelnden Nation neidisch zuschauen.

Genau das wollten mein deutscher Mann und ich ändern. Ich sollte endlich zusammen mit ihm schöne Fahrradtouren unternehmen und neben einem Fußgänger-Dasein nun auch diesen Teil der Welt vom Sattel aus erleben können.

Aber welch große Summe an frustranen Erlebnissen musste ich einstecken, als wir auf allen nur erdenklichen Fahrrädern (Zweiräder) versucht haben, mein Körper im Gleichgewicht zu halten. Selbst einen Tandemversuch beendeten wir ergebnislos. Mein Gleichgewichts-Sinn ist ohnehin nur spärlich ausgeprägt und nun auch noch auf sich bewegenden Teilen zu balancieren war und ist für mich leider unmöglich. - Auch die Zuhilfenahme von Experten und diversen Fahrradhändlern, die allesamt mit großartiger Geduld halfen, scheiterte. - Ein Fahrradfahren rückte also wieder in unerreichbare Ferne.

Dann begann mein Mann im Internet nach Dreirädern für Erwachsene zu recherchieren und zeigte mir diverse Bilder dazu. Auch Erfahrungsberichte von Händlern und Nutzern dienten uns als Entscheidungsgrundlage, nun doch noch diese Variante auszuprobieren.

Angeregt durch die Internetseite http://www.dreirad-fuer-erwachsene.de, suchten wir zuerst in unserer Wohnortnähe einen der wenigen Fahrradhändler auf, die u.a. auch ein Dreirad in der Ausstellung stehen hatten. Und so fand mein aller-erster Fahrversuch auf einem "Capo-Pfautec" statt (vorne 2 Räder). Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Ich habe zwar total schief darauf gesessen und meine Hände wollten krampfhaft den Lenker würgen, - aber ich fuhr alleine und ohne fremde Hilfe im Hof des Händlers und von Minute zu Minute fühlte ich mich sicherer und leichter. Das Glücksgefühl, nun endlich eine neue Fortbewegungsmöglichkeit zu haben, war und ist noch heute fantastisch.
Am liebsten hätte ich dieses Rad gleich gekauft, aber: erstens war es in der vorhandenen Ausstattung viel zu teuer und zweitens war es, trotz seiner optionalen Zerlegbarkeit viel zu sperrig, um es zu Hause täglich über eine enge und verwinkelte Kellertreppe in den Fahrradkeller des Mietshauses zu tragen. Und eine Mitnahme in den Urlaub auf dem Autodach hätte angesichts des Gewichtes wohl auch noch der Anschaffung eines Kranes bedurft.

Danach organisierte mein Mann ein Fahrversuch auf einem großen Dreirad (hinten zwei Räder und leider nicht zerlegbar) bei einer entfernten Nachbarin seiner Schwester. Ich musste feststellen, dass es tatsächlich für einen blutigen Anfänger wie mich etwas schwieriger war, nun hinten die beiden Räder zu bewegen. Aber auch diese Ängste sind nach ca. 5 Minuten verflogen: ich saß grade, ich verkrampfte mich nicht und vor allem: ich verspürte den Wind der Geschwindigkeit.

Danach war klar, ein Dreirad muss her; - aber eben ein Dreirad, welches klein in den Kofferraum passt, welches man "bequem" bei uns in den Keller tragen kann und auf dem ich mich dennoch sicher fühle.
Also gab und gibt es keine Alternative zum "DiBlasi R32" Falt-Fahrrad.

So ergab es sich, dass wir auf der Reise nach Holland (Ferienwohnung in Oostkapelle) einen Abstecher in Gera bei der Fa. L&P Vertriebs GmbH in der Amthorstraße eingeplant und dort einen Termin zum Ausprobieren dieses DiBlase-Dreirades vereinbart hatten.

Der Termin war kurz, denn die Probefahrt dort hat uns so schnell von der Qualität, der Stabilität und vor allem der genialen Faltfunktion überzeugt, - dass wir gleich ein Modell gekauft und mit nach Holland genommen haben.

Dort angekommen waren die Koffer noch nicht richtig ausgepackt, als ich zu meiner ersten Radtour gedrängelt habe …. und diese erstreckte sich über sage und schreibe gleich 10 Km!
Es ging durch enge Waldwege und über Parkalleen usw. Für einen Fahrradanfänger ist m.E. Holland ein ideales Land: Die Fahrradwege sind teilweise besser und komfortabler als in Deutschland - mit oft aufgezeichneten Spuren wie auf den Autostraßen, mit Fahrradunterführungen wenn eine Straßenkreuzung im Weg ist und vor allem mir routinierten und beneidenswert gelassenen Autofahrern, die hervorragend trainiert sind, auf Radfahrer Rücksicht zu nehmen.

Am nächsten Tag erstreckte sich unsere Tour dann auf 25 km und danach auf 40 Km Tagesausflüge. Die Schmerzen am Po (Sitzhöcker) ließen von Tag zu Tag nach; irgendwie scheint sich also ein auch ungeübter Po schnell an ein Sattel-Gefühl zu gewöhnen.

Achso - Dreirad: stark gewölbte Fahrbahnen erfordern eine besondere Übung und Schlaglöcher oder oberirdische Baumwurzeln auf den Waldwegen begegne ich inzwischen leichter indem ich meinen Po etwas anhebe und mein Gewicht so nur in der Mitte auf die Pedalen verlagere.
Und wider Erwarten: kein einziger Mensch hat mich irgendwie bemitleidend angeschaut. Durch die DiBlase-Konstruktion sieht das Rad irgendwie wie ein sehr teures technisches Spielzeug aus, das höchstens mal den eine oder anderen Mann zu technischen Nachfragen angeregt hat.

In Sachen Tempo hat mein Mann mit seinem Fahrrad-Computer unsere Fahrtgeschwindigkeit getestet. Mein Maximum (völlig entspannt und ohne Angst) lag bei 32 Km/h auf einer Graden ohne Rücken- oder Gegenwind. Natürlich musste ich mich anstrengen und war nach solchen Aktionen schnell geschwitzt - aber dazu sollte es ja auch dienen: Freizeit und Fitness.

Summa summarum: Das war eines der besten Käufe meines Lebens.


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Wieso ich dazu kam mir ein Dreirad zu kaufen

Um das zu erklären und zu schildern, muss ich ganz weit zurück gehen, in meine Kindheit. Ich wurde geboren im Jahr 1962, meine Mutter war 41 als sie mich bekam & ich wurde zwischen Stadt + Dorf groß. D.h. an einer relativ befahrenen Straße, wenn man das so sagen kann, zu DDR-Zeiten!

Also kurz und gut, meine Mutter hatte Angst, dass mir was passiert und ich war auch nicht so mutig und Kinderräder gab es ja nicht, also habe ich als Kind nie Rad fahren gelernt.
Als ich dann Jugendlich wurde habe ich schon überlegt es zu lernen, aber da kam dann auch schon wieder das Problem, dass mir jemand helfen müsste und denjenigen hatte ich nicht. Also wurde ich erwachsen ohne Rad fahren zu können und es hat mich nicht sonderlich gestört.

D.h. im Hinterkopf hatte ich immer diesen Wunsch es evt. irgendwann mal zu können, allein schon um schneller irgendwo hin zu kommen, oder keine Fahrkarte mehr für die Straßenbahn bezahlen zu müssen. Außerdem hatte ich einen Nebenjob in dem ich viel laufen musste, was mir gar nicht gut tat.
Trotzdem war das Rad eigentlich nicht der Vordergründigste Wunsch den ich hatte, aber das änderte sich, als ich 2003 meinen damaligen Freund kennen lernte. Er fuhr hobbymäßig Rennrad und das interessierte mich dann doch. Ich hatte ja früher als Kind schon ab und zu die Friedensfahrt gesehen (Live und im Fernsehen) und so hat er mich tatsächlich angesteckt und ich ließ im Fernsehen kein Profirennen aus. Ich war total fasziniert vom Können der Radsportler und natürlich kam dann auch bei mir wieder der Gedanke und Wunsch an ein eigenes Rad hoch. Zumal mich viele Leute, denen ich erzählte, dass ich Radsportfan bin, fragten, ob ich denn auch ein Rad hätte und ich immer nur sagen konnte, ich kann noch nicht mal Rad fahren.
Im letzten Jahr (2010) lernte ich über die Seite der Moderatoren von Radsport (Eurosport) auf facebook eine ganz dufte Truppe Menschen kennen, mit denen ich mein Interesse für den Radsport teilen konnte. Es waren tolle Gespräche, die wir unbekannter Weise führten & auch da kam meine Beklemmung wieder hoch, kein Rad fahren zu können. Ich bin aber auch soweit, dass ich es mir jetzt vom Gleichgewicht her nicht mehr zutraue zu lernen, ich werde nächstes Jahr 50 Jahre!!
Als ich dann im Februar nach Dresden zu einem Facebookfreund fuhr, der selber Räder zusammenbaut und auch verkauft, bat ich ihn um Rat. Meine Überlegung ging eben wirklich dahin mir ein Dreirad zu kaufen. Wir unterhielten uns über vor und nachteile, über Möglichkeiten die es gibt, welche verschiedenen Varianten usw. Als ich von meinem Kurzurlaub nach Hause zurück kam war klar, es musst ein Dreirad sein.

Ich suchte mir dann "Mein" Dreirad aus und sparte noch mit Händen und Füßen genau den Betrag zusammen um es mir Ostern 2011 kaufen zu können.

Als ich es dann bezahlt hatte (und auch schon vorher) stellte ich mir vor, wie das sein würde, dass erste Mal auf einem Fahrrad zu sitzen und keine Angst zu haben umzufallen. Ich war sehr, sehr aufgeregt, als es geliefert und dann Karfreitag von einem Freund und einer Freundin zusammen gebaut wurden. Das traute ich mir doch nicht zu, da ich in der Beziehung ja keine Erfahrungen habe. Abends 20,00 Uhr war es fertig und ich wollte unbedingt fahren, es zu mindestens ausprobieren. Ich war sehr, sehr unsicher, klar, wenn man noch nie Rad gefahren ist. Wir fuhren auf einen REWE - Parkplatz und ich fuhr und ich wusste, dass es die richtige Entscheidung war. Es machte riesen Spaß und das macht es immer noch!!
Ich habe das Rad jetzt 2 Monate, ich fahre täglich damit auf Arbeit, ich fahre am Wochenende größere und kleinere Runden (meine längste war 46 km). Das schöne daran ist, mir tut nichts mehr weh, ich habe keine Rückenschmerzen, keine Knieschmerzen, keinerlei Probleme mehr mit dem Bewegungsapparat. Das hätte ich nie gedacht, aber es ist wirklich so.
Lustig sind natürlich die Blicke der Menschen, da es ja nun doch nicht so alltäglich ist mit einem Dreirad zu fahren, aber das macht mir nichts, ich bin ein fröhlicher Mensch und die Reaktionen sind meistens sehr positiv, ich komme ins Gespräch und das ist auch sehr angenehm. Ein wenig genervt (aber das ist auch nicht schlimm), bin ich wenn die meisten meinen, damit kann man gut einkaufen, weil es eben so einen großen Korb dran hat, dann sage ich halt, ich habe es ja nicht zum einkaufen gekauft, sondern zum Radfahren und dann erkläre ich warum.

Ich bin in 2 Monaten 500 km Rad gefahren und lerne die Umgebung meiner Stadt ganz anders kennen, ich komme in Gegenden, die ich weder zu Fuß, noch mit der Bahn erreicht hätte und das ist eine so tolle Bereicherung meines Lebens. Es war eine ganz wichtige Entscheidung dieses Rad zu kaufen, ich hätte vieles verpasst, wenn ich es nicht gemacht hätte.

Am 25.6. nehme ich an unserer Burgenfahrt teil und darauf freue ich mich ganz besonders, da am Ziel Täve Schur dabei sein soll!!

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